Donnerstag, 7. August 2014

Die Sache mit dem Kaffeeklatsch

Heute geht es weiter mit unserer fröhlichen Bloggerrunde. Diesmal bin ich dran:

Das Thema der heutigen Woche ist ja der Kaffeeklatsch. Schon der Name spricht hier für sich. Teeklatsch würde nur halb so lustig klingen. Und auch wenn man jemanden nach einem Date fragt, sagt man selten „Hast du Lust, mal mit mir einen Orangensaft zu trinken?“. Es bleibt immer beim Kaffee. Diese mysteriöse Flüssigkeit, die die Montage erträglich und die Nächte länger macht.

Im Grunde ist es aber vollkommen egal, welches Getränk man bei einem sogenannten Kaffeeklatsch zu sich nimmt. Viel wichtiger ist die Atmosphäre und das essenzielle daran: Das Klatschen. Schon früher waren diese Treffen unter Frauen jedes Alters und das dazugehörige – nennen wir es beim Namen – hemmungslose Tratschen äußert beliebt. Verständlich, war es doch für viele die einzige Möglichkeit, einmal richtig herauszukommen. Kein Mann der über den nicht gemachten Abwasch motzt. Keine Kinder, die mit einem spielen wollen. Hausarbeit blieb Hausarbeit und es wurde stundenlang mit den Freundinnen geschnackt. Auch heutzutage ist der Kaffeeklatsch mit der besten Freundin ein gern gesehenes Ritual. Nirgends lässt es sich so gut über Neuigkeiten, die Widrigkeiten des Lebens und die blöde Exfreundin des Partners quatschen wie bei einem leckeren Heißgetränk in gemütlicher Atmosphäre.

Leider gibt es heutzutage immer mehr Ketten und immer weniger kleine, richtige Cafés. Starbucks und McCafé möchten zwar auch lecker sein und ihre Daseinsberechtigung haben. Aber dem guten alten Kaffeeklatsch dienen sie nicht gerade. Mit den Rezepten in dieser Woche lässt sich da aber eine wunderbare Lösung finden: Warum nicht einfach abwechselnd bei einer deiner Freundinnen zuhause treffen? Bei gutem Wetter die Fenster weit öffnen und kurzerhand den Kaffee in einen Eiskaffee verwandeln und bei schlechtem Wetter zusammen unter eine Decke kuscheln. Das wirklich wunderbare an solchen Gelegenheiten ist ja auch nicht wirklich das Getränk. Ja, nicht einmal das Lästern. Sondern das Gefühl, dass es da jemanden gibt, der genauso denkt wie du. Mit dem du lachen und schimpfen und weinen und ausflippen kannst. Nichts wird so heiß getrunken, dass es ein Abend unter Freundinnen nicht besser machen kann.

Und DAS ist das wirklich revolutionäre an einem Kaffeeklatsch.

Auf die Freundschaft.

Und uns Frauen.

Männer würden so etwas nämlich nie machen. Sie wissen wohl einfach nicht, was sie verpassen ;)

Mittwoch, 6. August 2014

Die Sache mit der Ehrlichkeit


Wir alle möchten im Grunde unseres Herzens, dass ehrlich mit uns umgegangen wird. Wenn man nicht gerade am Münchhausen-Syndrom leidet, gehen wir normalerweise davon aus, dass unsere Mitmenschen ehrlich mit uns sind und wägen uns selbst als loyaler und damit ehrlicher Mensch.

Aber ist dem wirklich so?

Unser Leben besteht nicht nur aus Millionen kleiner Notlügen („Nein, die Hose macht dich echt nicht dick“ oder "Papierstau? Nö, ich habe grade nichts gedruckt") sondern auch aus den richtig großen Lügen. Die, wenn sie herauskommen würden, vielleicht alles verändern. Zum Beispiel die Selbstlüge. Jeder von uns kennt aus meiner Erfahrung heraus mindestens ein Paar, welches eigentlich nur noch zusammen ist, weil einer oder beide davon nicht alleine sein wollen. Man redet sich so lange ein, dass man doch eigentlich ganz zufrieden ist, bis man es irgendwann glaubt. Liebe wird allzu oft mit Routine verwechselt. Diese Lügen sind oft besonders bitter, denn sie betreffen unsere innersten Gefühle. Und deshalb macht uns gerade dort die Wahrheit besonders stark zu schaffen. Es tut weh, wenn man kurz vor dem Bachelorabschluss merkt, dass man sich eigentlich die ganze Zeit nur etwas vorgemacht hat und ganz genau weiß, dass man in diesem Studiengang nie glücklich war und auch nie sein wird. Und es tut weh, wenn man sich eingestehen muss, dass die einst so gute Freundin mittlerweile eben doch nur noch eine Idee einer Freundschaft ist und keine Freundschaft selbst. Allzu oft verschiebt man Treffen mit den Menschen, die man am liebsten mag und trifft sich dafür mit denen, auf die man eigentlich gar nicht so viel Lust hat. Weil man sich bei ihnen nicht traut  zu sagen, dass man heute gar nicht in Stimmung für ein Treffen ist. Bei den Menschen die man wirklich und von Herzen mag, ist Ehrlichkeit viel leichter umzusetzen. Man hat eine Art Grundvertrauen in diese Beziehung und weiß, dass ehrliche Worte sie nicht belasten. Wer also feststellt, dass er immer öfter seine eigenen Bedürfnisse zugunsten anderer oder aus purer Bequemlichkeit unterdrückt, sollte darüber nachdenken, ob etwas in seinem Leben schiefläuft.

Warum lügen wir überhaupt? Woran liegt es, dass man sich oft bei einer Art „Halbwahrheit“ erwischt?

Mein Freund fragte mich letzte Woche z. B. ob ich Lust hätte, mit ihm und einem Freund zusammen in Transformers zu gehen. Ich sagte, dass ich den Männerabend nicht stören wolle. Glatt gelogen! Stattdessen freue ich mich Mittwochs einfach immer unheimlich darauf, gemütlich Pretty Little Liars zu gucken und einfach mal für mich zu sein. Warum habe ich das (zuerst zumindest, vor diesem Post musste ich ja noch beichten ;) nicht einfach gesagt? Zum einen klang es natürlich viel selbstloser, den Männern ihren „Männerabend“ zu lassen als ein schnödes „Eigentlich habe ich keine Lust“. Zum anderen kann es sein, dass sich die Person gegenüber von der Antwort vielleicht verletzt fühlt. „Aha, sie guckt also lieber allein ihre Serien als Zeit mit mir zu verbringen“. Mein Freund ist nicht so. Dennoch habe ich zuerst gelogen. Warum?

Oft antworten wir aus einem Impuls heraus. Dieser Impuls wird meiner Meinung nach meistens von einem Gefühl geleitet: Angst. Denn ehrlich zu sein erfordert nun einmal ziemlich viel Mut. Ob es nun die oben genannte Selbstlüge ist oder einer der vielen kleinen Notlüge, in den meisten Fällen umgehen wir mit unserer Unehrlichkeit ein Risiko. Das Risiko, allein zu sein. Jemanden zu enttäuschen. Abgewiesen zu werden.  Einen Fehler zuzugeben. Wir geben mit der Wahrheit etwas preis, das unter Umständen ungerne gesehen wird. Deshalb sind wir auch nicht immer ehrlich. Und wenn wir es sind, dann bei den Personen oder in den Situationen, in denen uns auch eine gegebenenfalls zu erwartende Abweisung ertragbar erscheint. Oder weil uns die Wahrheit mehr am Herzen liegt, meistens ist das in unseren Freundschaften und Beziehungen der Fall.

Keine zwischenmenschlische Beziehung würde lange überleben, wenn einer von beiden ständig lügt.

Aber wie meine Mama stets zu sagen pflegt. "Man sollte nicht immer lügen. Aber manchmal ist es einfach besser, mit der Wahrheit sparsam umzugehen.". In meinem Fall habe ich also gar nicht gelogen. Ich bin einfach sparsam mit der Wahrheit umgegangen, dass ich meine Serie lieber mag. Danke Mama :)


Dienstag, 5. August 2014

Kaffeeklatsch die 2.

Heute habe ich die nette Linda bei mir zu Gast. Und sie nimmt das Wort "Kaffeeklatsch", sogar wörtlich ;) Denn was macht man am liebsten bei einer gemütliche Tasse Kaffee? Genau: Lästern.

Aber lest selbst:

Kaffeeklatsch über Fischer-Art – er ist peinlich und wohl auch Fremdgeher....

Darf es ein wenig Klatsch sein? Wir wurden von einem anderen Blogmagazin, nämlich von "Norden Ahoi" - gefragt, ob wir uns an einem – virtuellen – Kaffeeklatsch, so von Blog zu Blog, beteiligen wollen. 

Klar – wollten wir! Zudem soll, um das ganze adäquat abzurunden, auch ein leckeres Kuchenrezept veröffentlich werden. Weil es sich ja bekanntlich bei Kaffee und Kuchen besonders herrlich klatschen lässt. Auch das machen wir gern – das Kuchenrezept finden Sie am Ende des Artikels (leckerer Quark-Kirsch-Kuchen mit Eierlikör – ein Lieblingsrezept von mir!). Los geht’s aber nun mit dem Klatsch. 

Ich möchte heute mal über jemanden tratschen (auch das Fremdgehen kommt vor..), der mir und vielen, vielen anderen meiner Freunde und Bekannten schon lange unangenehm auffällt. Und das bei weitem nicht nur durch seine großflächigen, kindergartenartigen Bilder (er nennt es Kunst…), die einem, vorzugsweise in Leipzig, an vielen Ecken unangenehm „anspringen“. 

Es geht um den unsäglichen Michael Fischer-Art. Würde er doch nur seine Malereien im stillen Kämmerlein fertigen (und sie womöglich bitte niemandem präsentieren), dann wäre dieser Mensch mir kein getipptes Wort wert. 

Der Grund aber, warum ich über ihn klatschen möchte, ist, dass er ein unerträglicher Selbstdarsteller ist. Soll es ja geben, sogar stilvolle Leute gibt’s unter dieser Art Zeitgenossen. 

Dazu gehört aber Fischer-Art ja nun mitnichten. Denn Fischer-Art ist penetrant. In seiner Selbstdarstellerei. Mit seinen Bildern. Als gesamte Erscheinung! 

Er bildet sich zum einen ein, dem internationalen Jetset anzugehören und zum anderen lässt er keine Möglichkeit aus, sich mit einem (echten) Prominenten ablichten zu lassen. Beides freilich schließt sich aus, womit Fischer-Art eigentlich selbst klar sein dürfte, dass er nur ein kleines Lichtlein im weltweiten Reigen der Schönen (hierher würde er `eh nicht passen…!!!) und Reichen ist. Denn man kann die Zeitung aufschlagen, wann man möchte, Fischer-Art ist schon da.

Am wenigsten allerdings in Verbindung mit speziellen Bildern von ihm, sondern stets grinsend wie ein Honigkuchenpferd und mit einem – klar! - Promi. 

Meist steht unter den Bildern dann „….Fischer-Art mailte vom Event XY“. Man muss sich das wohl so vorstellen: Fischer-Art gerät wahrscheinlich häufiger als "Lieschen Müller" an Einladungen zu Veranstaltungen, auf denen sich Prominente tummeln. 

So in der Art vielleicht, wenn Nachbar Meier im Preisausschreiben ein Ticket für eine BUNTE-Gala gewinnt. Da treffen Welten aufeinander! 

Was man bei derlei VIP-Events daran erkennen kann, wenn nichtprominente Leute sich ein Bild mit Schauspielern, Moderatoren, Sängern oder Boygroups erbetteln. Die so Angebeteten lächeln dann meist gequält, vermuten sie doch auf einem Event dieser Güte nicht den Müller, Meier, Schulze aus Posemuckl, der sie mit dieser Art Bitten behelligt. 

Auf derlei Promi-Veranstaltungen wähnt sich nämlich die Garde der Reichen und Schönen unter sich. Dass sich so mancher Preisausschreiben-Gewinner oder eben so Leute wie Fischer-Art untermischen, wird den echten Prominenten wahrscheinlich eher weniger gesagt. Wer kennt es nicht? Da kennt jemand jemanden, der wieder einen anderen kennt und irgendwie den Zutritt zur eigentlich geschlossenen Gesellschaft möglich macht. Schon ist man also drin! 

Statt es dabei bewenden zu lassen, und den Abend zu genießen, müssen aber eben manche dieser Leute die wirklich Geladenen via Kreischalarm um ein Foto bitten. Ich selbst, die aus beruflichen Gründen oft auf derlei Events weilte, habe das zur Genüge erlebt! 

Zum Fremdschämen!!!! 

Genau so stelle ich es mir bei Fischer-Art vor. Zumindest, wenn man sich die Qualität der Fotos anschaut, die er emsig an die – vorzugweise regionale – Presse mailt. Da steht er dann - grinsend wie ein Honigkuchenpferd - neben einer wirklichen Größe und als Bildunterschrift steht dann schon mal in der Art: „…..er traft dort XY und bat ihn um ein Bild“. Tja. Peinlich irgendwie. Das erinnert mich an Büros von Leuten, deren Bilder übersät sind mit Schnappschüssen, auf denen sie mit Celebritys zu sehen sind. 

Wie eine Art Vergötterung wirken derlei Fotowände und schon deshalb finde ich das abstoßend.

Manche – so scheint es – hoffen wohl, durch diese Fotos selbst ein wenig in den Glanz des Rampenlichts zu rücken. Anders kann ich mir diese „VIP-Geilheit“ nicht erklären. 

Teenies sind hier mal ausgenommen, wir alle wissen: so was vergeht irgendwann. Aber bei Erwachsenen? 

Einfach nur peinlich. Wie bei Michael Fischer-Art eben.

Dessen Honigkuchengrinsen aus der Boulevard-Gazette den meisten einfach nur auf den Keks geht. Wie auch seine Werke, die er aus unerfindlichen Gründen meist im öffentlichen Raum platziert. Die länglichen, eckigen und gebogenen Figuren in schreiend blöden Farbzusammenstellungen – mir und den meisten, die ich kenne, gefallen sie nicht. 

Wobei man natürlich über Geschmack vortrefflich streiten kann….. 

Warum dieser nichtssagende Typ hier im Blog, dem Fremdgeher- und Lügner-Aufdeckportal überhaupt so ausführlich Erwähnung findet? 

Tja, dreimal dürfen Sie raten!!!! Laut seiner Stammpresse soll nämlich auch er fremdgegangen sein….!

Wahrscheinlich hat er auf seinen „Autogramm-Foto“-Tourneen den berühmten Seitenblick riskiert. Aus dem dann eben ein Seitensprung folgte. Allerdings so heißt es, soll er sich für seine Frau, für seine Familie, entschieden haben. Nun ja, wer möchte schon einen peinlichen „Promi-Foto“-Jäger an seiner Seite? Da schämt sich doch jede normale Frau, wenn sie mit so einem Mann unterwegs ist….Für die meisten soll es dann schon lieber ein richtiger Prominenter sein und kein Provinzler mit dem Zeichenstrich eines Kindergartenkindes…..

Und hier nun das Rezept, damit der Klatsch mit den Freundinnen auch so richtig versüßt wird!      

1 Glas Sauerkirschen

350 g weiche Butter

350 g Zucker

1 Pck. Vanillinzucker

8   Eier

750 g Magerquark

100 g Schlagsahne

1 Pck. Puddingpulver, Vanillegeschmack

250 g Mehl

1 TL Backpulver

125 ml Eierlikör

1 EL Puderzucker

Die Kirschen abtropfen lassen und100 g Fett,100 g Zucker und Vanillinzucker cremig rühren, dann die 4 Eier einzeln unterrühren, Quark, Sahne und Puddingpulver unterrühren.

250 g Fett, 250 g Zucker und Salz cremig rühren, 4 Eier unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, dann durchsieben, im Wechsel mit dem Eierlikör unter die Fett-Eiercreme rühren.

Eine Springform einfetten, den Teig darin glatt streichen, Kirschen darauf verteilen, Quarkmasse darauf geben.  

Im vorgeheizten Backofen 175° ( Umluft 150°) ca. 1-1 1/4 Stunde backen. Wenn abgekühlt, den Kuchen auf eine Kuchenplatte legen und mit Puderzucker bestäuben. 

Guten Appetit! 

Herzlichst, 

Linda-Tabea Vehlen vom Blog www.männliche-untreue.de, das Blogmagazin von www.wen-datet-er-noch.de – die Serviceplattform für Frauen, um Lügner, Romance-Scammer, Paralleldater und Fremdgeher online aufzudecken! 

Montag, 4. August 2014

Kaffeeklatsch unter Bloggern!

Hallo ihr Lieben,

um euch den Montag ein wenig zu verschönern, habe ich heute etwas Besonderes vor.

Mit einigen anderen ganz zauberhaften Blogs starte ich diese Woche eine Art „Kaffeklatsch“. An jedem Wochentag stelle ich euch hier einen anderen Blog vor, am Donnerstag bin ich dann selbst mit einem Beitrag dran.

Heute gibt es für euch eine frische (und in diesem Fall besonders süße) Brise aus dem hohen Norden. Mehr dazu erfahrt ihr hier.



Ich hoffe, euch gefällt die Aktion!

Gut gelaunte Grüße, eure Jasmin

Mittwoch, 30. Juli 2014

Die Sache mit dem Weitermachen...

Dieser Beitrag ist einer ganz bestimmten Person gewidmet. Ich denke er oder sie weiß, dass er angesprochen ist.

Wir alle kennen das. Dieses Gefühl, dass eine Person wirklich der oder die „Eine“ für uns sein könnte. Bei der wir uns wohlfühlen, so sein können wie wir sind. Die uns durch die großen und kleinen Hürden des Alltags begleitet. Immer da ist. Die wir lieben.

Doch was ist, wenn dieses Gefühl bei dem Gegenüber immer weiter abebbt? Wenn das anfängliche so starke Gefühl der Liebe irgendwann nur noch einen schalen Nachgeschmack bei ihm hinterlässt? Manchmal hat man das Glück, dass man diese Entwicklung bemerkt. Dann kann man darüber sprechen, vielleicht etwas ändern. Manchmal wird man aber auch gänzlich davon überrascht. Wie eine Welle, die über einem zusammenschlägt und nach den Worten „Ich glaube, ich will das mit uns nicht mehr“ ist nichts mehr, wie es war. Die gemeinsamen Erinnerungen, die Zweisamkeit, die Routine des täglichen Lebens - alles weggespült.

Und plötzlich steht man ganz alleine da und muss sich wieder neu ordnen.

Es gibt Menschen, die können das ganz gut. Das sind oft jene Personen, die sich nicht gänzlich in einem anderen verloren haben. Denn wenn dieser andere dann geht, was bleibt von einem selbst? Wer aber auch in einer Beziehung Dinge macht, die nur für ihn selbst bestimmt sind, Freundschaften pflegt, sich Ziele steckt…der hat neben der Partnerschaft noch viele andere Säulen, auf die man sich stützen kann.

Dann gibt es wieder die, welche an ihre Beziehung ihr ganzes Lebensglück gebunden haben. Die sich immer wieder sagen „Aber es war doch alles gut“, selbst wenn nicht immer alles gut war. Und das Ende einfach nicht verstehen. Die ihr Leben einfach nicht fortsetzen, sondern immer und immer wieder die alten Seiten aufschlagen. Woran liegt es, dass manche Menschen nach einer Trennung nicht weitermachen können – oder wollen?

Ich denke, ein guter Teil davon ist Verklärung. Man kennt das: Am letzten Schultag kommt einem die gesamte Schulzeit plötzlich wunderbar und aufregend vor. Die Klassenkameraden waren toll, man hatte so viel Spaß zusammen und überhaupt war alles irgendwie super. Vergessen sind die hundert langweiligen Schulstunden, die fiesen Kommentare der anderen, als man bei einem Referat so einen blöden Hänger hatte, die vielen Momente als man sich morgens aus dem Bett quälen musste. An seinem letzten Tag dort denkt man nicht an diese Dinge. Denn nun steht man vor einem ganz neuen Kapitel, und da wirkt das alte, vertraute, plötzlich doch ziemlich angenehm. Man kennt es schließlich, hat es sich darin mit der Zeit bequem gemacht. So ist es meiner Meinung nach auch mit den Beziehungen, nachdem Schluss ist. Man denkt nicht an die Tage, in denen man sich furchtbare Sachen an den Kopf geworfen hat, als man den anderen auf den Mond hätte schießen können, als man selbst kurz davor war, zu gehen. Nein, man sieht sich die alten (natürlich glücklichen, wer fotografiert uns schon, während wir streiten?) Fotos an, hört das gemeinsame Lied und denkt…nur an die schönen Momente.

Um also wirklich über jemanden hinwegzukommen, muss man sich dem Ganzen in seiner Gesamtheit stellen. Bei meinem ersten Freund habe ich nach unserer (unschönen) Trennung ein kleines Notizbuch angelegt und auf jede Seite etwas geschrieben, was mich furchtbar an ihm oder uns gestört hat. Immer wenn ich drauf und dran war, das ganze wieder zu verklären und in Selbstmitleid zu vergehen, habe ich es mir durchgelesen. Das hilft tatsächlich! Wer sich nicht von der Illusion trennen kann, dass doch alles perfekt war, wird niemals weitergehen können. Wenn es so perfekt gewesen wäre, hätte man sich nicht getrennt – so einfach, aber auch hart, ist das.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist es meiner Ansicht nach, die Opferrolle zu verlassen. Es mag natürlich einfacher sein, sich ständig selbst zu bemitleiden und sich zu sagen, alles wäre gut, wäre nur der andere wieder bei einem. Aber so ist es eben nicht. Er wird mit aller Wahrscheinlichkeit nicht zurückkommen. Und das liegt in den meisten Fällen nicht nur an ihm. Es kommt sehr selten vor, dass jemand aus heiterem Himmel sagt „Du, heute Morgen bin ich aufgewacht und fand dich plötzlich ziemlich daneben“. Meistens ist es ein schleichender Prozess an dem man selbst nicht selten zu einem großen Stück beteiligt war. Vielleicht hatte dein Partner das Gefühl, sich immer um alles alleine kümmern zu müssen? Vielleicht haben sich im Laufe der Zeit die Prioritäten von euch verschoben? Vielleicht habt ihr irgendwann einfach nur noch nebeneinander her gelebt? Ich denke, dass man so etwas oft merkt, sich in den seltensten Momenten aber dem gerne stellt. Also macht man weiter, in der stillen Hoffnung, es werde schon alles wieder gut. Nur manchmal wird es das eben nicht. Dann hilft es, sich auch selbst zu fragen „Okay, was hätte ich anders machen können?“ oder „Woran sind wir gescheitert?“ Damit man in der nächsten Beziehung nicht wieder in die gleichen Fallen tappt. Und damit man aus der Passivität hinaus wieder in ein aktives Leben tritt. Wer sich nämlich selbst eine Rolle in dem Prozess der Trennung zuschreibt, der kann viel freier agieren. Und bemerkt irgendwann vielleicht, dass nicht „alles besser“ wäre, wenn der andere wieder da wäre. Es wäre nur alles wie vorher.

Leben und besonders Lieben heißt aber eben nicht, immer nur in der Komfortzone bleiben. Manchmal muss man genau diese verlassen und ziemlich hart auf die Schnauze fallen. Es gibt nunmal kein Licht ohne Schatten. Viele Dinge wüsste ich bei meinem Freund gar nicht so sehr zu schätzen, wenn ich nicht im Laufe der Zeit gelernt hätte, dass vieles davon nicht selbstverständlich ist. Bei vielen Dingen weiß ich (theoretisch) worauf ich selbst achten sollte. Was meine ganz persönlichen Schwächen sind, bei denen ich aufpassen muss, dass sie nicht zu groß werden. Das alles wüsste ich nicht, wenn sich nicht schon einmal jemand von mir getrennt hätte oder ich mich von ihm.

Weitermachen mag schmerzhaft, oft schwierig und vor allem anstrengend sein. Aber stehenbleiben ist keine Lösung. Die Welt um einen herum dreht sich nämlich weiter. Auch nach einer Trennung. Und das sollte man selbst irgendwann auch.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Die Sache mit dem Krieg

Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt etwas zu diesem Thema schreiben soll. Bin ich bzw. sind wir in unserer westlichen Wohlstandswelt nicht viel zu wenig informiert, um die Lage des Ganzen erfassen zu können? Keiner von uns weiß, was es für ein Gefühl ist, wenn man täglich in der Angst leben muss, dass eine Bombe einschlägt, man erschossen wird, den Menschen die man liebt etwas passiert. Kann eine Seele – egal welchen Alters – es überhaupt verkraften, minütlich im Ausnahmezustand zu sein?

Warum ich trotzdem darüber schreiben möchte? Aus einem Grund: Wie wir mit dem Thema umgehen.

Meine Generation und auch jene davor ist damit aufgewachsen, dass um sie herum schlimme Dinge passieren und es medial überall präsentiert wird. Das erste Mal, dass mir dies so richtig bewusst wurde, war am 11. September 2001. Ich war elf Jahre alt und kam gerade vom Spielen bei einer Freundin nach Hause. Meine Mutter saß im Wohnzimmer und starrte einfach nur auf den Fernseher. Als ich mich dazusetzte, verstand ich glaube ich zum ersten Mal, dass es wirklich WIRKLICH schreckliche Dinge auf dieser Welt gibt.

Was soll ich sagen? Jetzt bin ich 24 und daran gewöhnt, beim Einschalten der Nachrichten veranschaulicht zu bekommen, wozu die Menschen und die Natur fähig sind. Man hat gelernt das Ganze zu filtern, nicht alles an sich heranzulassen. Ja, im Grunde sind die täglichen Nachrichten einfach eine Routine geworden. Es kam immer mal wieder vor das ein Ereignis so schlimm war, dass es uns nachhaltig beschäftigt hat. Dann las man drei Tage lang auf Facebook Beileidsbekundungen, spendete vielleicht und die Sache war irgendwann vergessen. Hilfsorganisationen können leider ein Lied davon singen, dass akute Katastrophen den Menschen viel Geld wert sind, um Hilfe zu leisten. Was natürlich gut ist, keine Frage. Dass dabei aber Gebiete, in denen quasi immer ein Ausnahmezustand herrscht, irgendwann einfach zur Normalität gehören, ist eine bittere Nebenwirkung. Und warum für etwas „Normales“ spenden?

In letzter Zeit sind auf Facebook, Twitter etc. besonders viele Posts zum Thema Nahostkonflikt zu finden. Syrien ist da fast schon wieder vergessen. Unter einem Post eines Bekannten von mir gab es sogar über 50 (!) Kommentare. Davon waren bestimmt die Hälfte Anfeindungen aller Art. Der andere habe ja keine Ahnung. Israel sei an allem Schuld. Die Hamas seien an allem Schuld. Wie kann man nur so doof sein und den Medien glauben, etc.

Im Grunde war es ein Krieg im Kleinen. Wenn man sich das Ganze genauer ansieht, kann man daraus ganz schön viel ableiten. Wie entsteht ein Krieg? Grob heruntergebrochen doch immer daraus, dass zwei Parteien unterschiedlicher Meinung sind. Mein Gott ist der Beste, dein Land eigentlich meins, deine Politik gefällt mir nicht. In diesen Facebook-Kommentaren (wenigstens soweit ich das herausgelesen habe), war kein einziges Mal davon die Rede, dass einige Punkte des anderen stimmen. Das man sich auf etwas einigen könnte. Nein, schon in diesem kleinen Konsens hat das nicht geklappt. Aber wie können Menschen, die raus auf die Straße gehen und gegen Israel, gegen die Hamas, gegen Juden etc. demonstrieren, wie können diese Menschen, die es SELBST nicht schaffen einen Schritt auf andere zuzugehen fordern, das ANDERE das machen? Wie kann ich einen Post veröffentlichen, der zeigt wie gut meine Meinung ist, und gleichzeitig denken, dass die andere Partei es eben nicht ganz genauso macht? Unser tägliches Leben besteht aus diesen Konflikten. Man muss sich nur mal die Politik angucken, und dabei ist es komplett egal welche Partei sie macht. Ich kenne keine einzige politische Organisation, die eine Idee der anderen Riege sofort gut finden würde. Selbst wenn sie gut ist. Zuerst muss man sich selbst etablieren, dann einen Fachkreis abhalten, nach einer achtstündigen Sitzung eine Pressekonferenz einberufen und dann entweder die Idee der anderen mit hanebüchenen Gründen schlecht machen oder sie leicht abgewandelt als eigene verkaufen.

Es ist wahrscheinlich naiv zu denken, dass sich in dieser Sache etwas ändern wird. Im Kleinen nicht und erst recht nicht im Großen. Kein Mensch wird meinen Blog lesen und danach denken „Hey stimmt, so blöd sind die anderen doch gar nicht, lasst uns einfach das Kriegsbeil begraben“. Aber da draußen sterben Persönlichkeiten. Kinder, Familien. Keine „70 Zivilisten“ sondern vielleicht ein kleines Mädchen, welches sich irrsinnig auf seine neue kleine Schwester gefreut hat. Ein Vater, der endlich in den Ruhestand gehen wollte, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Lebensgeschichten. Ich weiß nicht, ob es da wirklich darum geht, welcher von unseren Facebookposts dazu jetzt mehr Likes hat und wessen Weltanschauung wir besser oder schlechter finden. Es ist gut, dass wir uns damit beschäftigten. Aber wir sollten aufhören, uns deshalb selbst zu bekriegen.

Man denkt vielleicht, man kann hier sowie nichts tun. Aber schon wenn es darum geht, ob deine Stadt Flüchtlinge aufnimmt, ist das Thema plötzlich verdammt nah. Und leider auch sehr viele Menschen dann wieder ganz anderer Meinung. „Was, die? Unsere Sozialleistungen? Geht’s noch? Schmarotzer!“. In Karlsruhe wird das Flüchtlingsheim immer wieder bedroht, einmal sogar mit einer selbstgebastelten Bombe. Ich wette, dass bestimmt eine Person, die über die Flüchtlinge in ihrer Stadt den Kopf schüttelt, irgendwo anders „die armen Kriegsopfer“ bedauert und sagt „man müsse da ja mal was machen“. Wenn ihr mich fragt, ist das richtig schlimme an dieser Sache oft die Doppelmoral. Denn, um es in den Worten von „Wir sind Helden“ zu sagen, auch für uns gilt:

Der Krieg kommt schneller zurück, als du denkst

Du kriegst zurück, was du verdrängst

Der Krieg kommt schneller zurück, als du denkst

Du kriegst zurück, was du verdrängst

Wie weit ist weit genug weg

Wie weit ist weg?

Na warte

Wie weit ist weit genug weg

Zehn Finger breit auf der Karte

Freitag, 18. Juli 2014

Die Sache mit den Beziehungen...

Letzte Woche war ich mit meiner besten Freundin verabredet und Thema waren irgendwann – wie sollte es auch anders sein – Männer. Sie ist seit einem knappen Jahr Single, ich seit fast zwei Jahren vergeben. Dabei fiel uns vor allem eins aus: Unsere Gesellschaft (jedenfalls jene in unserem Alter) scheint sich irgendwie zu spalten...und zwar in zwei Sorten:

1. Die Menschen, die in einer Beziehung sind und mittlerweile immer früher heiraten, Zukunftspläne schmieden, etc.

2. Die Menschen (uns kam es so vor als seien es vor allem Männer, aber das kann an unserer weiblichen Weltanschauung liegen ;), die Single sind und bei denen sich das in absehbarer Zeit, freiwillig oder unfreiwillig, auch nicht ändern wird.

Meine beste Freundin z. B. ist in einer besonders verzwickten Situation. Sie kommt gerade erst aus Amerika zurück, wo sie für zwei Jahre gelebt hat. Vor diesen zwei Jahren wollten sie keine feste Bindung, weil sie bald nach Amerika gegangen wäre. In Amerika wiederum war es schwierig, weil sie ja auf jeden Fall wieder nach Deutschland zurückkehren wollte. Und jetzt ist es kompliziert, weil sie noch nicht weiß, in welcher Stadt in Deutschland sie ihr Studium anfängt. Ich kenne auch Menschen, die sich immer wieder in halbgare Romanzen stürzen, weil für eine richtige feste Sache ihr Leben eigentlich noch viel zu ungeordnet ist. Vielleicht will man ja spontan ein Jahr in Thailand verbringen? Oder in ein Schweigekloster? Oder doch noch mal das Studienfach wechseln und spontan in eine andere Stadt ziehen? Das sind alles ganz viele „Ich könnte“. Und eine Person neben einem macht auch diesem „Ich könnte“ ganz schnell ein „Kann ich wirklich?“ Denn da ist ja dann noch jemand anderes. Den man im besten Falle liebt. Der wiederum auch sein eigenes Leben hat. Und vielleicht so gar keine Lust auf Thailand. Wenn einem scheinbar die ganze Welt offensteht, warum sollte ich mich dann so frühzeitig an eine Person und damit meist auch an einen Ort, einen Lebensstil binden? Und wenn, muss es sich doch bitte auch richtig lohnen. Kompromisse sind da eher ungern gesehen. Wenn schon doch etwas feste, dann darf es bitteschön auch nur das Beste vom Besten sein. Und weil so etwas nur schwer bis gar nicht zu finden ist, bleibt man eben alleine, mingelt so vor sich hin oder benefiert seine Freunde.

Dann wiederum gibt es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gerade sehr viele Paare, bei denen es „richtig ernst“ wird. Verlobung, Hochzeit, Kinder. Alle sind unter 30, einige sogar weit darunter. Die Medien suggerieren mir, dass das alles immer weiter nach hinten verschoben wird, aber in meinem Umkreis wird mir genau das Gegenteil gezeigt. Als ich 21 und Single war habe ich mich mit einer damaligen Kollegin unterhalten, die vergeben war und seit geraumer Zeit darauf wartete, dass ihr Freund ihr einen Antrag machte. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich das damals nicht wirklich nachvollziehen können. Insgeheim dachte ich mir „Oh Gott, was hat man denn dann noch groß vor sich? Wenn man so jung schon heiratet und Kinder kriegt, bleiben einem doch gar nicht mehr viele weitere große Schritte im Leben…Reihenhaus, Kind, Hund. Soll es das dann gewesen sein?“ Im Nachhinein ziemlich arrogant. Diese Kollegin ist mittlerweile verheiratet und erwartet gerade das zweite Kind. Auf mich wirkt sie verdammt glücklich. Und obwohl ich selbst jetzt immer noch lange nicht heiraten muss, verstehe ich inzwischen sehr viel besser, was sie damals meinte. Wenn man in der heutigen Zeit jemanden gefunden hat den man liebt, möchte man das ganze irgendwie „festhalten“. Alles um uns herum ist so schnelllebig und – ja, auch vergänglich – geworden, es ist schön, wenn man dann sicher sein kann, dass wenigstens der Partner an seiner Seite gesetzt ist. Und auch wenn es mittlerweile unendlich viele Lebensstile für eine Partnerschaft gibt…eine Hochzeit ist immer noch das klassischste und wahrscheinlich auch schönste Zeichen, dass man hier jemanden gewonnen hat, den man ein Leben lang behalten möchte.

Ich habe einen Freund von mir gefragt, wann ihm denn bewusst wurde, dass er seiner Freundin einen Antrag machen möchte. Er sagte zu mir „Ganz am Anfang dachte ich immer, jetzt noch nicht, erst muss das mit meiner Arbeit geklärt sein“ Dann verging eine Zeit und die Jobsituation wurde wieder umgeworfen, weil er doch noch die Chance bekam, seinen Traumberuf erlernen zu dürfen. Und dann dachte er sich „Jetzt stehe ich zwar auch wieder ganz am Anfang, aber eigentlich ist doch immer etwas, warum also nicht jetzt?“. Ich finde, er hat Recht. Tatsächlich kann es immer sein, dass man einen neuen Job bekommt, in eine andere Stadt ziehen möchte, vielleicht plötzlich Lust auf eine Weltreise bekommt. Aber sollten uns diese Dinge davon abhalten, im Hier und Jetzt jemanden zu haben? Wäre es nicht schade, wenn man das ganze Leben auf ein „Aber vielleicht möchte ich ja“ aufbaut, und darum die Liebe, diese eine ganz spezielle Art von Liebe, die so etwas aushält, verpasst?

Ich will damit nicht sagen, dass man jeden gleich heiraten muss oder Zukunftspläne für die nächsten zehn Jahre schmieden soll. Aber je älter ich werde, desto mehr wird mir eins klar: Eine Heirat mag tatsächlich ein Meilenstein sein, ein Kind auch. Genauso wie ein neues Studium. Der richtige Job. Das eine Jahr Work&Travel in Australien. Aber unser Leben wird hoffentlich noch viele Sachen bereithalten für uns, viele große und kleine Schritte. Und es ist doch ziemlich schön, wenn jemand dabei neben einem geht. Wenn du also jemanden kennenlernst, der dich in genau diesen Momenten, wenn ihr zusammen seid, glücklich macht…vielleicht reicht das dann schon? Vielleicht muss man dann gar keine Grenzen ziehen, um genug Freiraum für ein „Ich könnte“ zu haben. Weil irgendwann vielleicht ein „Wir könnten“ daraus wird“.