Donnerstag, 20. November 2014

Die Sache mit den Fehlern...

Es gibt eine ganz wunderbare Serie, die da heißt "Being Erica". In dieser geht es um eine junge Frau, deren Leben - drücken wir es mal sanft aus - ziemlich beschissen läuft. Dann trifft sie eine Art Therapeuten und bekommt in jeder Folge die Möglichkeit, einen (vermeintlichen) Fehlern in ihrem Leben nochmals zu durchleben und gegebenenfalls anders zu reagieren. Das Wunderbare daran? Oft stellen sich diese Entscheidungen genauer betrachtet als gar nicht so falsch heraus, oder sie lernt dadurch eine wichtige Lektion für ihr jetziges Leben. Solche Momente kennen wir wahrscheinlich alle. Fragen wie: "Was wäre, wenn ich damals doch den Job angenommen hätte?", "Wenn ich mich bei Tim/Kai/Whatever in dieser oder jener Situation anders verhalten hätte, wären wir dann noch zusammen?", "Wo würde ich jetzt stehen, wenn ich nicht diesen Weg eingeschlagen hätte?", die uns immer mal wieder durch den Kopf schwirren und manchmal dort ein Nest bauen.

Im letzten Monat habe ich nicht nur die Zusage für einen neuen Job erhalten, sondern mein Freund ist auch zu mir gezogen. Diese zwei großen Entscheidungen waren beides Dinge, die ich schon einmal vorhatte.

Meinem allerersten Freund wollte ich mit 19 einen Schlüssel für meine Wohnung schenken. Ich wollte, dass wir zusammen in meine allererste Wohnung ziehen, ich wollte eines dieser glücklichen Paare sein, die immer zusammen einschlafen und bei denen der eine auf dem Bauch des anderen liest, während dieser im Internet surft. Ich wollte Kerzenschein und Kuschelabende im Winter und Wasserschlachten auf dem Balkon im Sommer. Bekommen habe ich die Trennung. Damals kam mir alles unendlich unfair und traurig vor. Ich wusste nicht, ob ich etwas falsch gemacht hatte. Ob ich zu schnell zu viel gewollt hatte. Im Nachhinein weiß ich erstens, dass mich mit diesem Mann auch trotz gemeinsamer Wohnung auf die Dauer nicht allzuviel zusammengehalten hätte und zweitens habe ich dadurch vor allem eins gelernt: alleine zu sein. Was viele Menschen immer noch nicht können, habe ich quasi im Schnellkurs gelernt. Und gemerkt, dass so eine Wohnung ganz für sich verdammt toll sein kann. Anfangs, um sich richtig im Liebeskummer zu suhlen, später um ungehemmt durch die Wohnung zu tanzen und genau dann seine Ruhe zu haben, wenn man sie will.

Als ich jetzt mit meinem Freund zusammen gezogen bin, war das eine Entscheidung auf einer ganz anderen Ebene. Wir kennen uns. Die guten Seiten, die schlechten. Wir wissen, wie wir uns auf die Nerven gehen können, ohne unsere Nerven zu zerreißen, wir wissen wie wir uns zum Lachen bringen können und wann man den anderen besser in Ruhe lässt. Hatte ich damals noch eine völlig unvoreingenommene Sicht auf die Liebe, bin ich jetzt mit ihr erwachsen geworden. Ich weiß wie sehr sie schmerzen kann, und gebe vielleicht auch deshalb ein bisschen mehr auf sie acht. Ich werde nie wieder jemanden so lieben wie meinen ersten Freund. Man liebt anders, wenn man einmal verletzt worden ist. Aber ich kann daran im Nachhinein nichts Schlechtes finden. Jetzt wo ich weiß, wie kalt der Schatten sein kann, freue ich mich umso mehr über die Sonnenstrahlen. Das Zusammenziehen mit meinem Freund war beileibe nicht einfach. Ich die kleine Ordnungsfanatikerin, er der Sammler. Wir haben diskutiert und gestritten, Türen geknallt (er) und Sachen einfach weggeschmissen (ich). Und jetzt wohnen wir zusammen in diesem kleinen, noch etwas chaotischen Etwas, was jetzt unser Zuhause ist. Nicht mehr nur meins, unseres. Und das ist meistens verdammt schön. Ich weiß nicht, ob ich das damals so sehr zu schätzen gewusst hätte.

Auf meinen neuen Job hatte ich mir vor vier Jahren schon einmal beworben. Damals arbeitete ich in einem Job, der mich aufgrund seiner Beschaffenheit sehr unglücklich gemacht hatte. Die Bewerbung erschien mir wie eine Art Rettungsanker und ich wollte diese Stelle unbedingt. Dann hat sie eine Freundin von mir bekommen. Wer jetzt mitgerechnet hat weiß, dass diese Zeit ungefähr mit der Trennung meines ersten Freundes zusammenfiel. Ich habe nicht verstanden, warum ich nicht genommen wurde. Das Bewerbungsgespräch lief super, mir wurde gesagt, man könne es sich sehr gut mit mir vorstellen - und dann kam die Absage. Hätte mir damals jemand gesagt, dass das alles vier Jahre später einen Sinn ergibt, wahrscheinlich hätte ich das Bedürfnis gehabt, ihm eine zu knallen. Dafür erschien mir das Ganze viel zu ungerecht. Mal wieder fragte ich mich, was ich falsch gemacht hatte. Und jetzt weiß ich: gar nichts. Ich wäre wahrscheinlich noch gar nicht bereit für die Stelle gewesen und vielleicht sogar gnadenlos untergegangen. Nach einiger Zeit im ungeliebten Job kam eine neue Bewerbung, eine Zusage und damit knapp drei ereignisreiche Jahre in Stuttgart. Saß ich vorher "nur" am Empfang, habe ich dort gelernt, ein Sekretariat zu führen, Herausforderungen alleine anzunehmen, mit verschiedenen und nicht immer einfachen Charakteren umzugehen. Bin ich ganz am Anfang in Stuttgart teilweise noch heulend auf die Toilette, weil mir irgendein Kommentar naheging, kann ich jetzt viel professioneller mit Problemen umgehen und traue mir insgesamt um einiges mehr zu. Als die damalige Stelle jetzt wieder frei wurde, habe ich mich beworben - und sie bekommen. Ich bin natürlich trotzdem tierisch aufgeregt vor meinem ersten Arbeitstag, hoffe das ich alles richtig und einen guten Job mache. Aber ich weiß jetzt auch, was ich tun muss, wenn mal etwas nicht so läuft wie ich mir das vorgestellt habe.

Wenn mir also jemand die Möglichkeit geben würde, vier Jahre zurück zu reisen und die Dinge zu verändern...würde ich es tun?

Nein.

Wie ist das bei euch? Gibt es Situationen in eurem Leben, die euch jetzt in einem ganz anderen Licht erscheinen? Und wenn ja - welche?

Eines der schönsten Dinge, die mal jemand zu mir gesagt hat, ist folgendes:

Unser Leben ist wie ein großes Mosaikbild. Jetzt in diesem Moment weißt du nicht, warum du gerade einen dunklen Splitter abgekommen hast. Aber wenn du später auf dein Leben - auf das große Ganze - zurückschaust, wirst du sehen, warum dieser Splitter an genau dieser Stelle schwarz sein musste. Weil du dann das Bild dahinter kennst.

Wenn ihr also im Moment einen "schwarzen" Splitter habt, denkt darüber nach. Es könnte sein, dass er zu einem Sonnenuntergang gehört, der euch den Atem raubt.

Mittwoch, 19. November 2014

"Deutschlands beste Sekretärin" - ein Erfahrungsbericht

Mit ganzen zwei Wochen Verspätung kommt nun endlich der Bericht über meine Teilnahme am Wettbewerb "Deutschlands beste Sekretärin". Bitte entschuldigt die Verspätung, wir hatten eine große Veranstaltung hier in Stuttgart und ich war ziemlich eingespannt. Dafür gibt es gleich morgen den nächsten Beitrag, es gibt nämlich so einige News bei mir. Ihr dürft also gespannt sein :)

Am 21. Oktober 2014 geht es los: Ich sitze im Flieger auf dem Weg nach Hamburg, wo das große Finale zum Wettbewerb „Deutschlands beste Sekretärin“, der seit 2006 vom Büroartikelhersteller Leitz ausgelobt wird, stattfindet. Sicher in Hamburg gelandet treffe ich zufällig auf die zuständige Organisatorin von Leitz, die den gleichen Flug wie ich genommen hat. Auf dem Weg zum Hotel erfahre ich, dass der aus den Niederlanden stammende Geschäftsführer von Leitz sich gefragt hat, warum es Auszeichnungen für Manager gibt, aber nie für die Personen dahinter. So kam ihm die Idee zu diesem Wettbewerb. Ich finde dieses Engagement super, denn viel zu oft lautet das Klischee zu uns Sekretärinnen doch immer noch „die kochen ja sowieso nur Kaffee und machen Kopien“. Kaffee kochen übernimmt bei uns der Kaffeeautomat und Kopien machen ist nun wirklich nicht der Hauptanteil meines Jobs. Zeit also, dieses Vorurteil endlich aus dem Weg zu räumen ;)

Als wir im Hotel ankommen sind, bin ich erst einmal ziemlich erschlagen. Es ist riesig, liegt direkt an der Reeperbahn und mit dem Lichtsystem in meinem Zimmer muss ich auch erst noch warm werden. Ein bisschen fühlt man sich wie in einem „Hollister“-Store: sehr dunkel, sehr groß. Und zwischendrin eine sehr unschlüssige Jasmin die sich fragt, ob es wirklich das Konzept des Zimmers sein soll, dass selbst die Dusche quasi nur durch einen Funken erhellt wird. Nachdem ich dann aber doch die Tücken der Technik überlistet habe, mache ich mich für das Abendessen mit den anderen Teilnehmerinnen fertig. Der eigentliche Wettbewerb findet erst morgen statt, es bleibt also noch genug Zeit, so richtig nervös zu werden. Wir treffen uns alle unten im Foyer, auch die Jury begrüßt uns dort. Die Stimmung ist super, die Gespräche sehr interessant und vor allem das Essen ist ein echtes Highlight. Dafür, dass Sushi mir - wie ich bei der Vorspeise feststelle - leider nicht wirklich schmeckt und ich an meinem Bissen gefühlte zehn Stunden rumkaue, kann der Chefkoch ja nichts. Warum steht dazu eigentlich nichts im Knigge? "Wie spucke ich möglichst galant einen Bissen aus, der sich in meinem Mund gerade verdreifacht?" DAS sind die Dinge, die man in solchen Situationen wirklich wissen muss. Dafür ist das restliche Menü umso besser. Für mich hat sich der Wettbewerb also schon jetzt gelohnt. Es ist spannend zu hören, was die Aufgabengebiete der anderen neun Teilnehmerinnen sind, mit welchen „Cheftypen“ sie zusammenarbeiten und welche Stationen sie schon hinter sich haben. Obwohl es ein langer Abend wird, kann ich später einfach nicht einschlafen. Die Aufregung ist dann doch größer, als ich dachte. Am nächsten Morgen, nach gefühlten zwei Stunden Schlaf geht es endgültig los. Gut, dass es Concealer gibt, meine Augenringe sind quasi größer als meine Augen selbst. Nach dem Auschecken geht es für uns alle zu der eigentlichen Location des Wettbewerbs, das 20. Stockwerk eines Towers direkt an der Elbe. Wir lernen die (sehr nette) Moderation Rebecca Mir kennen, einige holen sich Autogramme, die Presse trifft ein und dann fangen wir auch schon an. Täterätäää!

In 5er Gruppen aufgeteilt müssen wir verschiedene Aufgaben lösen, immer begleitet von den wachsamen Augen der Jury und vor allem – einem Haufen Kameras. Obwohl ich Theater spiele, macht mir schon bei der ersten Aufgabe meine Aufregung einen Strich durch die Rechnung und vor lauter Zittern bekomme ich gar nicht richtig mit, was ich eigentlich tun soll. Als wir bei Aufgabe Nummer drei auf Englisch in fünf Minuten einen Anfrage an den Apple-Chef formulieren sollen, warum wir unbedingt eine Woche vor allen anderen die Verkaufsrechte am neuen IPhone 6 brauchen, tippe ich gefühlt zehnmal langsamer als sonst. Es ist eben doch etwas anderes, vor so vielen Leuten zu „arbeiten“, als in meinem Büro in Stuttgart. Die nächste Aufgabe, ein Rollenspiel, ist dann aber mehr meins. Ich soll Rebecca Mir davon überzeugen, von ihrer variablen Vergütung fünfzig Prozent an eine gemeinnützige Organisation, genau genommen eine für Bäume, zu spenden. Das macht sogar richtig Spaß, und als einige Presseleute lachen und ein Mitglied der Jury anerkennend den Daumen hebt weiß ich immerhin, dass ich nicht alle Aufgaben vergeigt habe. Zwischen den Aufgaben gibt es immer wieder Pausen in denen wir interviewt werden und die häufigste Frage ist - große Überraschung - ob wir denn auch Kaffee für unsere Chefs kochen. Auch wenn es bei den Leuten von Leitz angekommen ist, dass wir Assistentinnen weit mehr sind als nur die Tante am Kopierer, bei den Journalisten gibt es da noch einigen Nachholbedarf. Vielleicht, weil die meisten von ihnen keine haben? Um 13:00 Uhr ist dann auch schon wieder alles zu Ende und die Sieger werden bekanntgegeben. Für eine Platzierung reicht es am Ende wirklich nicht, die Plätze eins bis drei werden ausgezeichnet, wir Restlichen teilen uns sozusagen den vierten Platz. Obwohl mich die erste Aufgabe, die ich vor lauter Aufregung komplett falsch verstanden habe ärgert, ist die Enttäuschung schnell vergessen. Dafür war das Erlebnis insgesamt einfach zu toll. Allein die Reise nach Hamburg (Hamburg!!) und die vielen netten „Kolleginnen“, die ich kennengelernt habe, waren die Bewerbung wert. Wenn ihr also eine Sekretärin kennt oder selbst eine seid: Bewerbt euch! Man hat nichts zu verlieren und die Erfahrung ist einfach klasse. Und wenn ihr Tipps braucht: dafür habt ihr ja jetzt mich ;)

Mittwoch, 24. September 2014

Die Sache mit dem Scheitern...

Wir alle haben es wahrscheinlich bereits getan. Wir sind schon einmal an etwas gescheitert. Unter dem Duden findet man folgende Beschreibung für dieses Wort:

1. ein angestrebtes Ziel o. Ä. nicht erreichen, keinen Erfolg haben

2. misslingen, missglücken, fehlschlagen

Ich selbst bin auch gescheitert in diesem Monat, und zwar nicht im kleinen, privaten Kreis. Nein: Wenn schon, dann bitte unter Beobachtung. Einige von euch haben vielleicht mitbekommen, dass ich über eine Internetseite zusammen mit sechs anderen Teilnehmern ein Personal-Training gewonnen habe. Über sechs Wochen würden wir beim Training begleitet und über unsere Fortschritte auf ka-news berichtet werden. Meine Freude und meine Erwartungen waren groß. Ich, die es quasi schon als Hochleistungssport empfand, wenn sie mal in den dritten Stock lief, hatte mir so einiges von diesen sechs Wochen erhofft. Ich wollte nicht nur die Freude am Sport entdecken (schließlich muss es sie ja geben, immerhin reden alle davon) und abnehmen. Nein, am liebsten wäre ich die Sportskanone von morgen und überhaupt ein besserer Mensch geworden. Pizza ade – joggen ich komme. Was soll ich sagen? Ich bin grandios gescheitert.

Die ersten zwei Trainings waren noch super. Natürlich extrem anstrengend, aber irgendwie so…sportlich. Für mich eine völlig neue Erfahrung. Dann habe ich es zweimal nicht zu den Stunden geschafft. Einmal, weil ich nicht rechtzeitig Feierabend machen konnte, einmal weil mein Freund schon seit längerem etwas für unser Jubiläum an diesem Tag geplant hatte. Danach wurde es schwierig.

Schon vorher bin ich nicht gerade voller Motivation in meine Sporthose gestiegen, aber nach diesen zwei versäumten Trainings war es noch schwieriger, sich aufzuraffen. Schließlich war es kein fröhliches Zumbatanzen was wir da vor uns hatten, unser Trainer stand vorzugsweise auf Liegestützen und Kniebeugen. Am liebsten im Wechsel. Trotzdem habe ich mich nochmal aufgerafft…und prompt einen Asthmaanfall bekommen. Wir sollten u.a. 250m an der Rudermaschine rudern, während die andere Gruppe in dieser Zeit eine Liegestützposition halten musste. Natürlich strengt man sich dann doppelt an. In meinem Fall wohl zu sehr, das Gefühl einfach keine Luft mehr zu bekommen ist wirklich nicht angenehm. Schon da bekam ich erste Zweifel an der ganzen Aktion. Vielleicht war ich einfach nicht für Sport gemacht? Allen anderen schien das ganze wesentlich weniger auszumachen als mir. Das zweite Mal in dieser Woche war dann ein Außentraining und da hatte ich es plötzlich: Dieses Glücksgefühl, von dem immer alle sprechen. Zugegeben, von allen Trainingsstunden bei denen ich dabei war, war diese auch die am wenigsten anstrengendste, aber ich war glücklich.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was mich ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt aus dem Konzept gebracht hatte?

Eine Woche AIDA.

Fassen wir es kurz, aber ein Büffet und ich passen einfach nicht gut zusammen. Jedenfalls nicht, wenn ich eigentlich streng auf meine Ernährung achten sollte. Obwohl ich natürlich versucht habe, nicht gerade 24h zu essen und viel Obst und Gemüse auf meinem Teller zu finden war, zeigte die Waage im Fitnessstudio in der Woche darauf die nackte Wahrheit an: Während alle anderen ihre Abnehmerfolge feierten, hatte ich zwei Kilo zugenommen. Ähm, sollte das nicht irgendwie anders sein?

An diesem Abend bekamen wir dann auch nochmal einen Ernährungsvortrag, bei dem unterm Strich herauskam, dass Pendeln einfach nicht gut für die Figur ist. Nun kann ich ja aber schlecht zu meinem Chef gehen und sagen „Wissen Sie, ich habe mir überlegt das ein, zwei Kilo weniger auch nicht schlecht wären. Ich kündige dann mal“. Was also tun? Ich entschied mich für mies fühlen. Da gewinnt man schon einmal so ein Sportprogramm und wer nimmt dabei zu? Trommelwirbel bitte für die (meist ganz) fabelhafte Jasmin.

Auf den nächsten Bildern unserer Gruppe im Internet fehlte ich dann ganz. Pendlerfreundlich waren die Termine nämlich nicht immer. Um Punkt 18:30 Uhr von Stuttgart aus am Rheinhafen zu sein war schon hart an der Grenze (danke nochmal für den verspäteten Zug, liebe DB), um 07:00 Uhr morgens zu trainieren wenn man spätestens um halb neun in Stuttgart sein muss ist allerdings ein Ding der Unmöglichkeit. Oder eben des eisernen Willens. Der mir zu diesem Zeitpunkt irgendwie abging. Gestern war das abschließende Wiegen. Ich bin nicht hingegangen. Ich habe es einfach nicht übers Herz gebracht, mein Scheitern nocn einhmal schwarz auf weiß auf diesem freundlichen Ding namens Waage zu sehen.

Ganz klar: Zu versagen ist kein schönes Gefühl. Wenn man sich etwas vorgenommen hatte und es dann nicht klappt, ist das ein scheußliches Gefühl. Egal, ob es dabei wie bei mir um ein sportliches Ziel ging oder auch um persönliche Dinge. Beziehungen können scheitern, man kann im Job versagen, vielleicht eine Prüfung verhauen. Manchmal steckt man nicht drin, manchmal hätte man sehr wohl etwas verändern können. Immer aber gilt eines: Irgendwann muss man sich damit auseinandersetzen und Konsequenzen daraus ziehen.

Wenn ich soweit bin, sage ich euch Bescheid.

Bis dahin nehme ich gerne eure Ratschläge und Tipps entgegen und freue mich auf eure „Scheitergeschichten“. Dann wäre ich wenigstens nicht alleine!

Mittwoch, 13. August 2014

Für dich!

Heute möchte ich meinen Eintrag einer ganz besonderen Person widmen, die heute Geburtstag hat.

25 wirst du schon, ein ganzes Vierteljahrhundert meine Liebe. Ein Vierteljahrhundert klingt schrecklich lang. Als käme da gar nichts mehr groß, dabei geht es doch erst jetzt richtig los. Wir kennen uns schon seit der fünften Klasse, haben die großen und kleinen Katastrophen der Schulzeit miteinander erlebt, die ersten Schwärmereien, das erste Mal richtig betrunken, der erste richtige Freund, das erste Mal Liebeskummer. Unzählige erste Male sind es, die ich mit dir zusammen erlebt habe. Du weißt wahrscheinlich mehr über mich als jeder andere Mensch, weil ich mit dir schon immer über alles reden konnte. Über die kleinen Dinge in meinem Leben wie auch die richtig großen, einschneidenden. Du warst immer an meiner Seite, und ich an deiner. Wir haben beide ziemlich viel Doofes zusammen erlebt und glücklicherweise auch ziemlich viel Gutes. Und vieles von dem Guten habe ich dir zu verdanken. Weil du mich immer zum Lachen bringst und egal wie verquer meine Gedankengänge mal wieder sind, du versuchst sie zu verstehen.

Ich dachte immer, dass schlimmste sei, dass du zwei Jahre in Amerika bist und wir so lange getrennt voneinander sind. Aber das stimmt gar nicht. Das wirklich schwierige ist es, sich einander nicht zu verlieren, auf diesem seltsamen Weg der „Erwachsenwerden“ heißt. Wenn die Wege auseinanderdriften und man trotzdem versuchen muss, immer eine Brücke zueinander zu bauen. Ich weiß, dass wir es im Moment nicht ganz so leicht haben mit unseren unterschiedlichen Zielen und Lebensphasen und dass das zum großen Teil auch meine Schuld ist. Manchmal komme ich nämlich nicht damit klar, mit diesem Erwachsenwerden. Mit dieser anderen Bedeutung von Freundschaft, die damit einhergeht. Und oft auch mit der räumlichen Trennung. Ein bisschen ist es so wie in „Eine für vier“, ich bin nicht wirklich gut im Verabschieden, auch wenn es doch nur um einen Studienplatz in einer anderen Stadt geht. Da sind plötzlich so viel mehr Dinge in unseren Leben, andere Orte und Menschen in unserem Herzen als noch vor einigen Jahren. Das ist manchmal wirklich verwirrend. Aber eins weiß ich:

'Das Wort Freundinnen lässt sich nicht weit genug ausdehnen, um zu beschreiben, was wir füreinander empfinden. Wir vergessen, wo die eine anfängt und die andere aufhört.' (Ann Brashares - Eine für vier der zweite Sommer)

Weißt du, du bist meine Seelenverwandte. Und es ist mir egal wie weit weg du ziehst, von mir aus kannst du auch nach Australien oder Alaska oder Timbuktu gehen. Weil ein Teil von mir wird sowieso immer mitgehen. So leicht kann man uns nämlich nicht trennen. Und ich habe fest vor, auch die mindestens drei anderen Vierteljahrhunderte mit dir zu erleben. Mit unseren Rollators den jungen Pflegern hinterherpfeifen. Und sie dauernd mit unseren Erzählungen von der „guten alten Zeit“ zu nerven. Denn das ist sie. Schließlich ist es unsere Zeit.

Ich hab dich lieb!

Donnerstag, 7. August 2014

Die Sache mit dem Kaffeeklatsch

Heute geht es weiter mit unserer fröhlichen Bloggerrunde. Diesmal bin ich dran:

Das Thema der heutigen Woche ist ja der Kaffeeklatsch. Schon der Name spricht hier für sich. Teeklatsch würde nur halb so lustig klingen. Und auch wenn man jemanden nach einem Date fragt, sagt man selten „Hast du Lust, mal mit mir einen Orangensaft zu trinken?“. Es bleibt immer beim Kaffee. Diese mysteriöse Flüssigkeit, die die Montage erträglich und die Nächte länger macht.

Im Grunde ist es aber vollkommen egal, welches Getränk man bei einem sogenannten Kaffeeklatsch zu sich nimmt. Viel wichtiger ist die Atmosphäre und das essenzielle daran: Das Klatschen. Schon früher waren diese Treffen unter Frauen jedes Alters und das dazugehörige – nennen wir es beim Namen – hemmungslose Tratschen äußert beliebt. Verständlich, war es doch für viele die einzige Möglichkeit, einmal richtig herauszukommen. Kein Mann der über den nicht gemachten Abwasch motzt. Keine Kinder, die mit einem spielen wollen. Hausarbeit blieb Hausarbeit und es wurde stundenlang mit den Freundinnen geschnackt. Auch heutzutage ist der Kaffeeklatsch mit der besten Freundin ein gern gesehenes Ritual. Nirgends lässt es sich so gut über Neuigkeiten, die Widrigkeiten des Lebens und die blöde Exfreundin des Partners quatschen wie bei einem leckeren Heißgetränk in gemütlicher Atmosphäre.

Leider gibt es heutzutage immer mehr Ketten und immer weniger kleine, richtige Cafés. Starbucks und McCafé möchten zwar auch lecker sein und ihre Daseinsberechtigung haben. Aber dem guten alten Kaffeeklatsch dienen sie nicht gerade. Mit den Rezepten in dieser Woche lässt sich da aber eine wunderbare Lösung finden: Warum nicht einfach abwechselnd bei einer deiner Freundinnen zuhause treffen? Bei gutem Wetter die Fenster weit öffnen und kurzerhand den Kaffee in einen Eiskaffee verwandeln und bei schlechtem Wetter zusammen unter eine Decke kuscheln. Das wirklich wunderbare an solchen Gelegenheiten ist ja auch nicht wirklich das Getränk. Ja, nicht einmal das Lästern. Sondern das Gefühl, dass es da jemanden gibt, der genauso denkt wie du. Mit dem du lachen und schimpfen und weinen und ausflippen kannst. Nichts wird so heiß getrunken, dass es ein Abend unter Freundinnen nicht besser machen kann.

Und DAS ist das wirklich revolutionäre an einem Kaffeeklatsch.

Auf die Freundschaft.

Und uns Frauen.

Männer würden so etwas nämlich nie machen. Sie wissen wohl einfach nicht, was sie verpassen ;)

Mittwoch, 6. August 2014

Die Sache mit der Ehrlichkeit


Wir alle möchten im Grunde unseres Herzens, dass ehrlich mit uns umgegangen wird. Wenn man nicht gerade am Münchhausen-Syndrom leidet, gehen wir normalerweise davon aus, dass unsere Mitmenschen ehrlich mit uns sind und wägen uns selbst als loyaler und damit ehrlicher Mensch.

Aber ist dem wirklich so?

Unser Leben besteht nicht nur aus Millionen kleiner Notlügen („Nein, die Hose macht dich echt nicht dick“ oder "Papierstau? Nö, ich habe grade nichts gedruckt") sondern auch aus den richtig großen Lügen. Die, wenn sie herauskommen würden, vielleicht alles verändern. Zum Beispiel die Selbstlüge. Jeder von uns kennt aus meiner Erfahrung heraus mindestens ein Paar, welches eigentlich nur noch zusammen ist, weil einer oder beide davon nicht alleine sein wollen. Man redet sich so lange ein, dass man doch eigentlich ganz zufrieden ist, bis man es irgendwann glaubt. Liebe wird allzu oft mit Routine verwechselt. Diese Lügen sind oft besonders bitter, denn sie betreffen unsere innersten Gefühle. Und deshalb macht uns gerade dort die Wahrheit besonders stark zu schaffen. Es tut weh, wenn man kurz vor dem Bachelorabschluss merkt, dass man sich eigentlich die ganze Zeit nur etwas vorgemacht hat und ganz genau weiß, dass man in diesem Studiengang nie glücklich war und auch nie sein wird. Und es tut weh, wenn man sich eingestehen muss, dass die einst so gute Freundin mittlerweile eben doch nur noch eine Idee einer Freundschaft ist und keine Freundschaft selbst. Allzu oft verschiebt man Treffen mit den Menschen, die man am liebsten mag und trifft sich dafür mit denen, auf die man eigentlich gar nicht so viel Lust hat. Weil man sich bei ihnen nicht traut  zu sagen, dass man heute gar nicht in Stimmung für ein Treffen ist. Bei den Menschen die man wirklich und von Herzen mag, ist Ehrlichkeit viel leichter umzusetzen. Man hat eine Art Grundvertrauen in diese Beziehung und weiß, dass ehrliche Worte sie nicht belasten. Wer also feststellt, dass er immer öfter seine eigenen Bedürfnisse zugunsten anderer oder aus purer Bequemlichkeit unterdrückt, sollte darüber nachdenken, ob etwas in seinem Leben schiefläuft.

Warum lügen wir überhaupt? Woran liegt es, dass man sich oft bei einer Art „Halbwahrheit“ erwischt?

Mein Freund fragte mich letzte Woche z. B. ob ich Lust hätte, mit ihm und einem Freund zusammen in Transformers zu gehen. Ich sagte, dass ich den Männerabend nicht stören wolle. Glatt gelogen! Stattdessen freue ich mich Mittwochs einfach immer unheimlich darauf, gemütlich Pretty Little Liars zu gucken und einfach mal für mich zu sein. Warum habe ich das (zuerst zumindest, vor diesem Post musste ich ja noch beichten ;) nicht einfach gesagt? Zum einen klang es natürlich viel selbstloser, den Männern ihren „Männerabend“ zu lassen als ein schnödes „Eigentlich habe ich keine Lust“. Zum anderen kann es sein, dass sich die Person gegenüber von der Antwort vielleicht verletzt fühlt. „Aha, sie guckt also lieber allein ihre Serien als Zeit mit mir zu verbringen“. Mein Freund ist nicht so. Dennoch habe ich zuerst gelogen. Warum?

Oft antworten wir aus einem Impuls heraus. Dieser Impuls wird meiner Meinung nach meistens von einem Gefühl geleitet: Angst. Denn ehrlich zu sein erfordert nun einmal ziemlich viel Mut. Ob es nun die oben genannte Selbstlüge ist oder einer der vielen kleinen Notlüge, in den meisten Fällen umgehen wir mit unserer Unehrlichkeit ein Risiko. Das Risiko, allein zu sein. Jemanden zu enttäuschen. Abgewiesen zu werden.  Einen Fehler zuzugeben. Wir geben mit der Wahrheit etwas preis, das unter Umständen ungerne gesehen wird. Deshalb sind wir auch nicht immer ehrlich. Und wenn wir es sind, dann bei den Personen oder in den Situationen, in denen uns auch eine gegebenenfalls zu erwartende Abweisung ertragbar erscheint. Oder weil uns die Wahrheit mehr am Herzen liegt, meistens ist das in unseren Freundschaften und Beziehungen der Fall.

Keine zwischenmenschlische Beziehung würde lange überleben, wenn einer von beiden ständig lügt.

Aber wie meine Mama stets zu sagen pflegt. "Man sollte nicht immer lügen. Aber manchmal ist es einfach besser, mit der Wahrheit sparsam umzugehen.". In meinem Fall habe ich also gar nicht gelogen. Ich bin einfach sparsam mit der Wahrheit umgegangen, dass ich meine Serie lieber mag. Danke Mama :)


Dienstag, 5. August 2014

Kaffeeklatsch die 2.

Heute habe ich die nette Linda bei mir zu Gast. Und sie nimmt das Wort "Kaffeeklatsch", sogar wörtlich ;) Denn was macht man am liebsten bei einer gemütliche Tasse Kaffee? Genau: Lästern.

Aber lest selbst:

Kaffeeklatsch über Fischer-Art – er ist peinlich und wohl auch Fremdgeher....

Darf es ein wenig Klatsch sein? Wir wurden von einem anderen Blogmagazin, nämlich von "Norden Ahoi" - gefragt, ob wir uns an einem – virtuellen – Kaffeeklatsch, so von Blog zu Blog, beteiligen wollen. 

Klar – wollten wir! Zudem soll, um das ganze adäquat abzurunden, auch ein leckeres Kuchenrezept veröffentlich werden. Weil es sich ja bekanntlich bei Kaffee und Kuchen besonders herrlich klatschen lässt. Auch das machen wir gern – das Kuchenrezept finden Sie am Ende des Artikels (leckerer Quark-Kirsch-Kuchen mit Eierlikör – ein Lieblingsrezept von mir!). Los geht’s aber nun mit dem Klatsch. 

Ich möchte heute mal über jemanden tratschen (auch das Fremdgehen kommt vor..), der mir und vielen, vielen anderen meiner Freunde und Bekannten schon lange unangenehm auffällt. Und das bei weitem nicht nur durch seine großflächigen, kindergartenartigen Bilder (er nennt es Kunst…), die einem, vorzugsweise in Leipzig, an vielen Ecken unangenehm „anspringen“. 

Es geht um den unsäglichen Michael Fischer-Art. Würde er doch nur seine Malereien im stillen Kämmerlein fertigen (und sie womöglich bitte niemandem präsentieren), dann wäre dieser Mensch mir kein getipptes Wort wert. 

Der Grund aber, warum ich über ihn klatschen möchte, ist, dass er ein unerträglicher Selbstdarsteller ist. Soll es ja geben, sogar stilvolle Leute gibt’s unter dieser Art Zeitgenossen. 

Dazu gehört aber Fischer-Art ja nun mitnichten. Denn Fischer-Art ist penetrant. In seiner Selbstdarstellerei. Mit seinen Bildern. Als gesamte Erscheinung! 

Er bildet sich zum einen ein, dem internationalen Jetset anzugehören und zum anderen lässt er keine Möglichkeit aus, sich mit einem (echten) Prominenten ablichten zu lassen. Beides freilich schließt sich aus, womit Fischer-Art eigentlich selbst klar sein dürfte, dass er nur ein kleines Lichtlein im weltweiten Reigen der Schönen (hierher würde er `eh nicht passen…!!!) und Reichen ist. Denn man kann die Zeitung aufschlagen, wann man möchte, Fischer-Art ist schon da.

Am wenigsten allerdings in Verbindung mit speziellen Bildern von ihm, sondern stets grinsend wie ein Honigkuchenpferd und mit einem – klar! - Promi. 

Meist steht unter den Bildern dann „….Fischer-Art mailte vom Event XY“. Man muss sich das wohl so vorstellen: Fischer-Art gerät wahrscheinlich häufiger als "Lieschen Müller" an Einladungen zu Veranstaltungen, auf denen sich Prominente tummeln. 

So in der Art vielleicht, wenn Nachbar Meier im Preisausschreiben ein Ticket für eine BUNTE-Gala gewinnt. Da treffen Welten aufeinander! 

Was man bei derlei VIP-Events daran erkennen kann, wenn nichtprominente Leute sich ein Bild mit Schauspielern, Moderatoren, Sängern oder Boygroups erbetteln. Die so Angebeteten lächeln dann meist gequält, vermuten sie doch auf einem Event dieser Güte nicht den Müller, Meier, Schulze aus Posemuckl, der sie mit dieser Art Bitten behelligt. 

Auf derlei Promi-Veranstaltungen wähnt sich nämlich die Garde der Reichen und Schönen unter sich. Dass sich so mancher Preisausschreiben-Gewinner oder eben so Leute wie Fischer-Art untermischen, wird den echten Prominenten wahrscheinlich eher weniger gesagt. Wer kennt es nicht? Da kennt jemand jemanden, der wieder einen anderen kennt und irgendwie den Zutritt zur eigentlich geschlossenen Gesellschaft möglich macht. Schon ist man also drin! 

Statt es dabei bewenden zu lassen, und den Abend zu genießen, müssen aber eben manche dieser Leute die wirklich Geladenen via Kreischalarm um ein Foto bitten. Ich selbst, die aus beruflichen Gründen oft auf derlei Events weilte, habe das zur Genüge erlebt! 

Zum Fremdschämen!!!! 

Genau so stelle ich es mir bei Fischer-Art vor. Zumindest, wenn man sich die Qualität der Fotos anschaut, die er emsig an die – vorzugweise regionale – Presse mailt. Da steht er dann - grinsend wie ein Honigkuchenpferd - neben einer wirklichen Größe und als Bildunterschrift steht dann schon mal in der Art: „…..er traft dort XY und bat ihn um ein Bild“. Tja. Peinlich irgendwie. Das erinnert mich an Büros von Leuten, deren Bilder übersät sind mit Schnappschüssen, auf denen sie mit Celebritys zu sehen sind. 

Wie eine Art Vergötterung wirken derlei Fotowände und schon deshalb finde ich das abstoßend.

Manche – so scheint es – hoffen wohl, durch diese Fotos selbst ein wenig in den Glanz des Rampenlichts zu rücken. Anders kann ich mir diese „VIP-Geilheit“ nicht erklären. 

Teenies sind hier mal ausgenommen, wir alle wissen: so was vergeht irgendwann. Aber bei Erwachsenen? 

Einfach nur peinlich. Wie bei Michael Fischer-Art eben.

Dessen Honigkuchengrinsen aus der Boulevard-Gazette den meisten einfach nur auf den Keks geht. Wie auch seine Werke, die er aus unerfindlichen Gründen meist im öffentlichen Raum platziert. Die länglichen, eckigen und gebogenen Figuren in schreiend blöden Farbzusammenstellungen – mir und den meisten, die ich kenne, gefallen sie nicht. 

Wobei man natürlich über Geschmack vortrefflich streiten kann….. 

Warum dieser nichtssagende Typ hier im Blog, dem Fremdgeher- und Lügner-Aufdeckportal überhaupt so ausführlich Erwähnung findet? 

Tja, dreimal dürfen Sie raten!!!! Laut seiner Stammpresse soll nämlich auch er fremdgegangen sein….!

Wahrscheinlich hat er auf seinen „Autogramm-Foto“-Tourneen den berühmten Seitenblick riskiert. Aus dem dann eben ein Seitensprung folgte. Allerdings so heißt es, soll er sich für seine Frau, für seine Familie, entschieden haben. Nun ja, wer möchte schon einen peinlichen „Promi-Foto“-Jäger an seiner Seite? Da schämt sich doch jede normale Frau, wenn sie mit so einem Mann unterwegs ist….Für die meisten soll es dann schon lieber ein richtiger Prominenter sein und kein Provinzler mit dem Zeichenstrich eines Kindergartenkindes…..

Und hier nun das Rezept, damit der Klatsch mit den Freundinnen auch so richtig versüßt wird!      

1 Glas Sauerkirschen

350 g weiche Butter

350 g Zucker

1 Pck. Vanillinzucker

8   Eier

750 g Magerquark

100 g Schlagsahne

1 Pck. Puddingpulver, Vanillegeschmack

250 g Mehl

1 TL Backpulver

125 ml Eierlikör

1 EL Puderzucker

Die Kirschen abtropfen lassen und100 g Fett,100 g Zucker und Vanillinzucker cremig rühren, dann die 4 Eier einzeln unterrühren, Quark, Sahne und Puddingpulver unterrühren.

250 g Fett, 250 g Zucker und Salz cremig rühren, 4 Eier unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, dann durchsieben, im Wechsel mit dem Eierlikör unter die Fett-Eiercreme rühren.

Eine Springform einfetten, den Teig darin glatt streichen, Kirschen darauf verteilen, Quarkmasse darauf geben.  

Im vorgeheizten Backofen 175° ( Umluft 150°) ca. 1-1 1/4 Stunde backen. Wenn abgekühlt, den Kuchen auf eine Kuchenplatte legen und mit Puderzucker bestäuben. 

Guten Appetit! 

Herzlichst, 

Linda-Tabea Vehlen vom Blog www.männliche-untreue.de, das Blogmagazin von www.wen-datet-er-noch.de – die Serviceplattform für Frauen, um Lügner, Romance-Scammer, Paralleldater und Fremdgeher online aufzudecken!